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Innenminister Gall zu Besuch bei Dürr

13.07.2012

Der baden-württembergische Innenminister Reinhold Gall (rechts) mit Dürr-Finanzvorstand Ralph Heuwing (Mitte) und Dr. Uwe Siewert (links), Leiter des Dürr-Geschäftsbereichs Aircraft and Technology Systems. Bei seinem Besuch in Bietigheim-Bissingen am 12. Juli 2012 informierte sich der Minister über energieeffiziente Produktionstechnologien.

Bietigheim-Bissingen, 13. Juli 2012 – Der baden-württembergische Innenminister Reinhold Gall hat sich gestern bei Dürr über Geschäftsentwicklung und energieeffiziente Produktionstechnologien des weltweit tätigen Maschinen- und Anlagenbauers informiert. Begleitet wurde Gall vom Landtagsabgeordneten für den Wahlkreis Bietigheim-Bissingen, Thomas Reusch-Frey, sowie von Oberbürgermeister Jürgen Kessing und dem SPD-Bundestagskandidaten Thorsten Majer.

Bei einem Rundgang durch das Dürr-Technologiezentrum ließen sich die Politiker verschiedene Prozesse zur Gewinnung von Strom aus Wärmeenergie erläutern. Dazu zählen das Organic-Rankine-Cycle-Verfahren sowie die Mikrogasturbinentechnik. Darüber hinaus präsentierte Dürr-Finanzvorstand Ralph Heuwing energie- und materialsparende Technologien für die Automobillackierung sowie Neuentwicklungen für Wärmespeicherung, Wärmetausch und die Umwandlung von Wärme und Kälte.

Reinhold Gall: „Eine nachhaltige Unternehmenskultur wie bei Dürr, die von Vertrauen in die Mitarbeiter geprägt ist, zahlt sich für die Unternehmen aus.“ Mit Blick auf die Energiewende sagte der Innenminister: „Das Thema Energieeffizienz wird einen größeren Stellenwert haben müssen, als es gegenwärtig der Fall ist. Hier besteht in der Tat eine Chance auch für die baden-württembergischen Unternehmen, neue Geschäftsfelder zu entwickeln.“

Ralph Heuwing: „Die Energieeffizienz von Produktionsanlagen rückt bei unseren Kunden immer stärker in den Fokus, da sie erheblich zu niedrigeren Kosten und einer nachhaltigen Fertigung beiträgt. Darüber hinaus wird im Zuge der Energiewende immer deutlicher, dass neben der Erschließung neuer Energiequellen auch die sparsame Nutzung und die Wiederverwendung von Energie unverzichtbar ist.“

Der Ausbau der Aktivitäten in der Energieeffizienz ist ein zentrales Element der Dürr-Unternehmensstrategie. Um das Geschäft voranzutreiben, hat der Konzern im vergangenen Jahr den neuen Unternehmensbereich Clean Technology Systems gegründet. Dieser soll bis zum Jahr 2015 einen Umsatz von über 200 Mio. € erzielen; dazu sollen auch Akquisitionen beitragen.

 

Dürr ist ein Maschinen- und Anlagenbaukonzern, der in seinen Tätigkeitsfeldern führende Positionen im Weltmarkt einnimmt. Gut 80% des Umsatzes werden im Geschäft mit der Automobilindustrie erzielt. Darüber hinaus beliefert Dürr die Flugzeugindustrie, den Maschinenbau sowie die Chemie- und Pharmaindustrie mit innovativer Produktions- und Umwelttechnik. Die Dürr-Gruppe agiert mit vier Unternehmensbereichen am Markt: Paint and Assembly Systems plant und baut Lackierereien und Endmontagewerke für die Automobilindustrie. Application Technology sorgt mit ihren Robotertechnologien für den automatischen Lack-, Dicht- und Klebstoffauftrag. Maschinen und Systeme von Measuring and Process Systems kommen unter anderem im Motoren- und Getriebebau und in der Fahrzeugendmontage zum Einsatz. Der vierte Unternehmensbereich Clean Technology Systems beschäftigt sich mit Verfahren zur Verbesserung der Energieeffizienz und der Abluftreinigung. Weltweit verfügt Dürr über 50 Standorte in 23 Ländern und beschäftigt rund 7.100 Mitarbeiter. Dürr erzielte im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz in Höhe von 1,9 Mrd. €. 


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