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Energiekommissar Oettinger zu Gast bei Dürr

04.05.2012

Bietigheim-Bissingen, 4. Mai 2012 – Bei einem Rundgang durch das Dürr-Technologiezentrum in Bietigheim-Bissingen hat sich EU-Energiekommissar Günther Oettinger am Freitag über energieeffiziente Produktionssysteme informiert. Der Vorstandschef des Maschinen- und Anlagenbauers, Ralf W. Dieter, stellte dem Gast aus Brüssel die Mikrogasturbinentechnik und das Organic-Rankine-Cycle-Verfahren vor, das Abwärme zur Stromerzeugung nutzt. Dieter präsentierte auch energie- und materialsparende Technologien für die Automobillackierung sowie Neuentwicklungen für Wärmespeicherung, Wärmetausch und die Umwandlung von Wärme und Kälte.

Ralf Dieter: „Dürr gestaltet den Trend zu energieeffizienten Produktionsprozessen in der Industrie aktiv mit und leistet damit einen Beitrag zur Energiewende. Unsere Kunden setzen immer stärker auf sparsame Verfahren, um Kosten zu senken und nachhaltig zu fertigen.“

Der Ausbau der Aktivitäten in der Energieeffizienz ist ein zentrales Element der Dürr-Unternehmensstrategie. Um das Geschäft voranzutreiben, hat der Konzern im vergangenen Jahr den neuen Unternehmensbereich Clean Technology Systems gegründet. Dieser soll bis zum Jahr 2015 einen Umsatz von über 200 Mio. € erzielen; dazu sollen auch Technologie- und Unternehmensakquisitionen beitragen.

Der Besuch Oettingers fand im Rahmen der Dürr Open House 2012 statt. Auf der Hausmesse informiert Dürr Kunden aus der Automobilindustrie und weiteren Branchen bis zum 11. Mai über aktuelle Innovationen.

 

Dürr ist ein Maschinen- und Anlagenbaukonzern, der in seinen Tätigkeitsfeldern führende Positionen im Weltmarkt einnimmt. Gut 80% des Umsatzes werden im Geschäft mit der Automobilindustrie erzielt. Darüber hinaus beliefert Dürr die Flugzeugindustrie, den Maschinenbau sowie die Chemie- und Pharmaindustrie mit innovativer Produktions- und Umwelttechnik. Die Dürr-Gruppe agiert mit vier Unternehmensbereichen am Markt: Paint and Assembly Systems plant und baut Lackierereien und Endmontagewerke für die Automobilindustrie. Application Technology sorgt mit ihren Robotertechnologien für den automatischen Lack-, Dicht- und Klebstoffauftrag. Maschinen und Systeme von Measuring and Process Systems kommen unter anderem im Motoren- und Getriebebau und in der Fahrzeugendmontage zum Einsatz. Der vierte Unternehmensbereich Clean Technology Systems beschäftigt sich mit Verfahren zur Verbesserung der Energieeffizienz und der Abluftreinigung. Weltweit verfügt Dürr über 50 Standorte in 23 Ländern und beschäftigt rund 7.100 Mitarbeiter. Dürr erzielte im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz in Höhe von 1,9 Mrd. €. 


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