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Pharmazeutische Industrie

Für die chemische Industrie bietet Dürr katalytische und thermische Oxidationsanlagen sowie Adsorptions- und Wäschersysteme.

Nach der Oxidation der Schadstoffe ist es manchmal erforderlich, halogenierte Verbindungen aus den anorganischen Rückständen durch Absorption aus dem Abgas zu beseitigen und/oder einen katalytischen Reaktor, um Stickoxide in Stickstoff und Sauerstoff zu überführen. Auch hier optimiert Dürr das Energie-Management innerhalb der Abluftreinigungsanlagen – wenn flüssige Lösemittelrückstände verfügbar sind, werden sie verwertet, um Primärenergie zu sparen.

 

Prozesse


Pharamzeutische Wirkstoffe
In der Regel fallen geringe Abluftvolumenströme mit teilweise hohen Konzentrationsspitzen an, sehr häufig handelt es sich um halogenierte Kohlenwasserstoffe wie Methylenchlorid oder Lösemittel wie Aceton, Isopropanol und viele andere. Die Kunden sprechen hier von Mehrzweck-Produktionsprozessen. Manchmal ist der Produktionsbetrieb diskontinuierlich, aber meist laufen die Produktionsanlagen im Dauerbetrieb.
Dürr-Produkt: hauptsächlich VAR, teilweise mit Abhitze-Dampfkessel und Wäscher, aber oft auch RTO aus korrosionsbeständigem Material  

Pulvertrockner für Tabletten
Normalerweise liegt der Volumenstrom bei ca. 3.000 bis 6.000 Nm³/h pro Trockner. Die meisten Trockner werden von Fa. Glatt aus Deutschland hergestellt.
Dürr-Produkt: RTO oder RL nach Verdünnung der Abluft mit Frischluft auf unterhalb 25 % der unteren Explosionsgrenze.

Beschichten von Tabletten
Normalerweise fallen Abluftvolumenströme von ca. 5.000 Nm³/h mit mittleren Konzentrationen von ca. 8 g/Nm³ Aceton, Isopropanol oder manchmal, aber sehr selten, Methylenchlorid an.
Dürr-Produkt: TAR, RTO oder RL kommen in Frage, VAR oder RTO bei Methylenchlorid, wie bei der Herstellung von pharmazeutischen Wirkstoffen.

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